Radschnellweg im Breisgau (Freiburg – Denzlingen – Emmendingen/Waldkirch)


Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung des Radschnellwegs RS6 im Breisgau, zwischen Freiburg und Emmendingen/Waldkirch, wird von translake begleitet.


Mit verschiedenen Formaten und Veranstaltungen werden unterschiedliche Interessen zusammengebracht, und der Rahmen für einen Dialog ermöglicht. translake unterstützt durch Konzeption und Moderation, Vorbereitung und Nachbereitung der Beteiligungsformate. Dazu zählen eine Begleitgruppe mit Stakeholdern, eine Projektwebseite mit interaktiver Beteiligungskarte, öffentliche Informationsveranstaltungen und Trassenbegehungen.


Aufgrund der Corona-Situation wurden im Jahr 2020 alle Beteiligungsformate digital umgesetzt. An der öffentlichen Auftaktveranstaltung mit Verkehrsminister Winfried Hermann, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn nahmen über 150 Personen digital teil und konnten in vier virtuellen Räumen Fragen an die Planerinnen und Planer stellen.


Die Bürgerinnen und Bürger konnten im Dezember 2020 und Januar 2021 ihre Hinweise für die Planung des Radschnellwegs in eine digitale Beteiligungskarte eintragen. Dabei wurden über 460 Hinweise und zahlreiche Kommentare gesammelt. Die Hinweise betreffen unter anderem die Linienführung, den Betrieb (z.B. Fahrbahnbeschaffenheit und Beleuchtung), die Anbindung an weitere Ortschaften sowie die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt. Die Anregungen und Themen der Bürgerinnen und Bürger wurden von den Planerinnen und Planern ausgewertet und werden bei der weiteren Planung berücksichtigt. Das Planungsteam stellte die Ergebnisse in einer digitalen Infoveranstaltung im Mai 2021 vor.


Nachdem die Ergebnisse der Onlinebeteiligung ausgewertet und vorgestellt wurden, wurden daraus identifizierte Schwerpunkte an den verschiedenen Trassenvarianten besichtigt. Dazu fanden im Juli 2021 Beradelungen in Denzlingen, Emmendingen, Gundelfingen und Waldkirch statt. Bei den Vor-Ort-Terminen konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger mit dem Planungsteam des Regierungspräsidiums ins Gespräch kommen. Im Herbst 2021 ist eine weitere Beradelung im Stadtgebiet Freiburg geplant.



Weitere Informationen

www.breisgau-y.de