Veranstaltungsarchitektur und Moderation

Veranstaltungen mit vielen Teilnehmenden bieten als offene Prozesse große Chancen für die Identifikation und Konsensbildung. Am Anfang verständigt man sich klar über die Ziele und den Gestaltungsraum. Danach wählen wir gemeinsam die geeignete Vorgehensweise. Wichtig ist uns immer eine wertschätzende und konstruktive Atmosphäre, in der die Teilnehmenden mit ihren Fragen und Themen ernst genommen werden. Um möglichst viele Menschen zu erreichen und zu begeistern, greifen wir auf innovative Veranstaltungskonzepte und Erfahrungen mit einer Vielfalt von Methoden zurück.

Wie wollen und können wir im Jahr 2030 wohnen und leben? Bürger erarbeiten die Vision für Quartiere der Zukunft.

Die Stadt Konstanz beteiligte sich am Wettbewerb Zukunftsstadt, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufen hatte. Im Rahmen des Wettbewerbs fand das Symposium „Zukunftsstadt Konstanz – Quartiere von morgen“ in Konstanz statt. Gut 350 Bürger nahmen engagiert am Symposium teil und erarbeiteten gemeinsam zu verschiedenen Themen Ideen und Visionen für das Jahr 2030.

Was haben wir erreicht?

Ziel des Symposiums „Zukunftsstadt Konstanz – Quartiere von morgen" war es, einen Austausch zwischen Fachleuten und Bürgern unter Begleitung der Wissenschaft zu initiieren und Inhalte für eine Vision für das Jahr 2030 zu sammeln. Die überaus große Resonanz und das positive Echo auf die Veranstaltung zeigen, dass die Bürgerschaft gut angesprochen werden konnte. Viele Ideen bildeten die Grundlage für die Formulierung einer Vision für Quartiere von morgen, die im weiteren Prozess der Zukunftsstadt als Richtschnur dienen wird.

Vorgehen

  • Gemeinsame Vorbereitung mit einer Spurgruppe, bestehend aus Bürgern
  • Einbezug von Experten der lokalen Hochschulen in die Vorbereitung
  • Vorträge von renommierten Experten, auch aus anderen europäischen Städten (z.B. Berlin, Wien, Amsterdam)
  • Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen (z.B. Mobilität), die aus Sicht fiktiver Personen eine Vision formulierten
  • Podiumsdiskussion mit Experten und Oberbürgermeister

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Stadt Konstanz: Symposium mit Bürgerbeteiligung

Was tun mit der Agenda 2030!

Am 9. und 10. Mai 2017 fand das 13. BMBF(Bundesministerium für Bildung und Forschung)-Forum Forschung für Nachhaltigkeit in Berlin statt. Unter dem Motto „Was tun mit der Agenda 2030!“ wurde von über 400 Experten diskutiert, wie die Agenda 2030 der Vereinten Nationen von immer mehr Hochschulen, Unternehmen, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen konkret verfolgt werden kann.

Eröffnet wurde die Konferenz von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und dem Chef des Bundeskanzleramtes Peter Altmaier. Hartmut Rosa hielt einen Vortrag zum Thema „Warum wir nicht tun was wir wissen“. Danach konnten die Teilnehmenden mit Hilfe des von translake entwickelten „Kartenspiels“ zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (SDG) und 169 Unterzielen selbst ausprobieren, in wie weit diese miteinander zusammenhängen.

Am Nachmittag wurden einzelne Themen in Arbeitsgruppen und einem Dialogforum konkretisiert und in einer Podiumsdiskussion zusammengefasst und verbunden.

Was wurde erreicht?

Auf der Veranstaltung sowie während der Arbeitsgruppen am Nachmittag wurden innovative und lebendige Veranstaltungsformate wie das Kartenspiel, ein Online-Abstimmungstool oder interaktive Kleingruppenmethoden eingesetzt. Dadurch konnten die Teilnehmenden sich vernetzen und aktiv an Fragestellungen der Agenda 2030 und ihren 17 SDGs mitarbeiten. translake übernahm die Gesamtmoderation sowie die Moderation einzelner Foren und unterstütze dabei, die Veranstaltungsarchitektur abwechslungsreich und interaktiv zu gestalten.

Prozess

  • Forum zur Diskussion der Agenda 2030 mit über 400 Experten
  • Innovative und lebendige Veranstaltungsformate
  • Vernetzung der Teilnehmenden und aktive Mitarbeit an Fragestellungen
  • Konkretisierung der Themen in Arbeitsgruppen und einem Dialogforum
  • Zusammenfassung und Verknüpfung der Themen durch eine Podiumsdiskussion
  • Abwechslungsreiche und interaktive Veranstaltungsarchitektur

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Forschung für Nachhaltige Entwicklung BMBF

Foto © FONA

Reform der Wirtschaft – mutig und erfrischend anders

Während des Wirtschaftskonzils am 30. April 2015 machten sich über 500 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in sechs verschiedenen Foren Gedanken über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Wirtschaft. „Die Bodenseeregion spielt in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und wissensbasierter Wirtschaft in der ersten Liga. Gleichzeitig ist sie eine Modellregion erfolgreicher grenzüberschreitender Zusammenarbeit“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Auftakt. Über die Tatsache, dass neue Modelle für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefragt sind, um den Wohlstand auch für die Zukunft zu sichern, herrschte weitgehende Einigkeit. Über das „Wie“ wurde hingegen heiß diskutiert.

Was haben wir erreicht?

Im Rahmen des von translake konzipierten und moderierten Forums „Reform der Wirtschaft“ standen namhafte Unternehmer und Experten aus der Bodenseeregion zu Konzil-Audienzen für die Teilnehmenden zur Verfügung. Gemeinsam ergründeten sie, welche Modelle für eine zukunftsfähige Wirtschaft denkbar sind, wie diese vorangebracht werden können, welche Schritte gegangen werden müssen etc. Der Austausch gab den Teilnehmenden vielfältige Hinweise und Anregungen, die sie in die eigenen Unternehmen und Organisationen transferieren können.

Vorgehen

  • Impuls durch Christian Felber, Begründer der Initiative Gemeinwohlökonomie
  • 17 Konzil-Audienzen mit namhaften Unternehmern und Experten aus der Bodenseeregion, z.B. Bettina Gräfin Bernadotte (Mainau GmbH), Antje von Dewitz (VAUDE Sport GmbH & Co. KG), Thomas Hoyer (dwp eG Fairhandelsgenossenschaft), Dr. Susan Rößner (monomeer)

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Baden-Württemberg: Erstes Internationales Wirtschaftskonzil in Konstanz

Wirtschaftskonzil Konzilstadt Konstanz

  • Forum „Arbeitgeberservices – gemeinsam besser“ (jährlich seit 2007)
  • Mitarbeiter- und Kundenworkshops dwp eG Ravensburg (seit 2010)
  • Workshops „Planungs- und Steuerungsprozesse“ Theater Konstanz (2017)
  • Älter werden im Quartier (2016-2018)
  • Bürgercafé „Gailingen mobil“ (2016-2017)
  • Konferenz zu Dorfentwicklung – Hohentannen (2016-2017)
  • Leitbild Tengen 2030 (2016-2017)
  • Seminare „Ortsteile fit für den demografischen Wandel “ für Ortsvorsteher des Schwarzwald-Baar-Kreises (2016-2017)
  • Workshops „Kinder- und Jugendbeteiligung Konstanz“ (2016-2017)
  • Dialoggruppe Fußgängerhängebrücke Rottweil (2016)
  • Impulstag für Integrationsbeauftragte rund um den Bodensee (2016)
  • Klausurtagung HTWG Konstanz – Fakultät Maschinenbau (2016)
  • Klausur inpotron Schaltnetzteile GmbH  (2016)
  • Kongress des Netzwerks SONG – soziales neu gestalten (2016)
  • Strategie- und Planungsworkshop mit Jugendgemeinderat Engen (2016)
  • Tagung „Wege zum nachhaltigen Stadtquartier“ (2016)
  • Internationaler Unternehmeraustausch „Nachhaltig wirtschaften“ (2016)
  • Verwaltungsinterner Workshop Kanton Basel-Stadt für alle Führungskräfte (2016)
  • Workshop „Bürgerbeteiligung in kleinen Städten und Gemeinden“ (2016)
  • Workshop „Nachhaltige Stadtentwicklung“ Villingen-Schwenningen (2016)
  • Workshop mit dem Präventionsrat Konstanz (2016)
  • Symposium Zukunftsstadt – Quartiere von morgen (2015-2016)
  • Ergebniskonferenz „Den demografischen Wandel erfolgreich gestalten“ Schwarzwald-Baar-Kreis (2015)
  • Konferenz: „Grenzenlos nachhaltig – Europäische Kommunen im Vergleich“ (2015)
  • Wirtschaftskonzil (2015)
  • Eichendorffschulverbund Gottmadingen (2014-2017)
  • Seminare „Großgruppenmethoden“ Uni Konstanz (2014-2015)
  • ZukunftsWerkStadt 2.0 (2014-2015)
  • Bilanzveranstaltung 2000-Watt in St. Gallen (2014)
  • Kulturgespräche/Kulturleitbild Stadt Radolfzell (2014)
  • Monitoringveranstaltung „Rheinufergestaltung Gailingen-Diessenhofen“ (2014)
  • Dialogveranstaltung Bouleclub Konstanz (2014)
  • Leitbildentwicklung Stein am Rhein (2013-2015)
  • Bürgerwerkstatt und Spitzenforschung (2013)
  • Demografiestrategie für den Landkreis Schwarzwald-Baar (2013)
  • Gewerbegebiet Billenweiher/Rheingarten Konstanz (2013)
  • Grünabfallentsorgung Konstanz (2013)
  • Höhenfreibad Gottmadingen (2013)
  • Klausur Kantonales Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden (2013)
  • Ortsmitte Dettingen (2013)
  • Ortsmitte Litzelstetten (2013)
  • Nachhaltige Party „Wir feiern - Hauptsache nachhaltig!“ (2013)
  • ZukunftsWerkStadt I (2012–2013)
  • Konvent Waldorfschule Konstanz/Kreuzlingen (2012)
  • Lehrerworkshop zur Konzilstadt (2012)
  • Regionalworkshop Allianz für Beteiligung „Beauftragte für Bürgerbeteiligung“ (2012)
  • Tag der Kommissionen der Internationalen Bodensee Konferenz – Modellregion für Nachhaltigkeit (2012)
  • Workshop mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit Thurgau (2012)
  • Strategieworkshop der Musikschule Schaffhausen (2011-2012)
  • Finissage „Städte gestalten Zukunft“ (2011)
  • Klausur AWO Baden (2011)
  • Workshops bei der Gesundheitspiazza (2011)
  • Konferenz „Chancen für Geringqualifizierte“ (2010)
  • Pädagogische Tage Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu (2009-2011)
  • Forum „Ausbau und Fassade“, Gipserunternehmerverband der Ostschweiz (jährlich 2008-2016)
  • Rheinuferpark Diessenhofen-Gailingen (2008-2009)
  • Veranstaltung mit dem Dienst für politische Planung und Controlling St. Gallen (2008)
  • Veranstaltung für Nycomed Ausbildungsleiter (2008)
  • Tagungen Personalleiternetzwerk in der Bodenseeregion (2006-2014)
  • Zukunftskonferenz Bodensee (2006–2010)
  • Pädagogischer Tag Claude-Dornier-Schule (2006)

Weitere Arbeitsfelder